Eigentlich sind ja alle Stammesmitglieder PfadfinderInnen. Mit der Pfadfinderstufe bezeichnen wir aber die Gruppe der PfadfinderInnen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren. Das hat etwas mit der Geschichte der Pfadfinderbewegung zu tun, die ursprünglich genau Kinder und Jugendliche dieses Alters im Sinn hatte.

Die Pfadfinderstufe trägt ein blau-gelbes Halstuch und ein Pfadfinderabzeichen, welches eine Kohte, also eines unser pyramidenartigen Schlafzelte abbildet. Ihre Gruppe im Stamm Oberon ist die Gilde el feres el a’dam. Das ist arabisch und bedeutet fliegendes Pferd. Gruppenstunden finden immer mittwochs von 17.30-19.30 im Haus der Jugend in Königswinter-Oberpleis statt. Die Gruppentreffen finden dort in Sippen statt. Das sind kleinere Gruppen von 4 – 8 Pfadfinderinnen oder Pfadfindern. Die Namen der Sippen sind den Sternbildern des Nachthimmels entnommen.


Sobald es möglich ist, wählt sich eine Sippe einen Sippenführer aus ihrer Gruppe. Der Sippenführer bereitet Programm für die Gruppenstunden vor und führt die Sippe auf Fahrten und Zeltlagern an. Unterstützt werden er und seine Sippe von der Gildenführung. Sie besteht aus älteren PfadfinderInnen und Rangern und Rovern. Gemeinsam organisieren sie die Arbeit in der Pfadfinderstufe, kümmern sich um die Belange aller Sippen und bereiten größere Aktionen und Treffen vor.

Das Zusammenleben in der Pfadfinderstufe orientiert sich an den neun Pfadfinderregeln des BdP

  • Ich will hilfsbereit und rücksichtsvoll sein.
  • Ich will den Anderen achten.
  • Ich will zur Freundschaft aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder beitragen.
  • Ich will aufrichtig und zuverlässig sein.
  • Ich will kritisch sein und Verantwortung übernehmen.
  • Ich will Schwierigkeiten nicht ausweichen.
  • Ich will die Natur kennen lernen und helfen sie zu erhalten.
  • Ich will mich beherrschen.
  • Ich will dem Frieden dienen und mich für die Gemeinschaft einsetzen, in der ich lebe.

Ein wesentliches Ziel der Pfadfinderstufe ist es, selbstständig zu werden. Das gilt sowohl für die Sippe, als für den Einzelnen. Dazu dienen besonders die Fahrten und Unternehmungen an den Wochenenden und in den Ferien, die bei längeren Reisen auch oft ins Ausland gehen. Hier wird in der Gruppe erlebt und gelernt. In den Gruppen wird handwerklich und musisch gearbeitet, dabei wird viel gesungen und gespielt.

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